Digital Girls Hackathon 2026

Wie sieht das Wien der Zukunft aus? Welche Ideen haben junge Menschen für ihre Stadt? Und wie können digitale Technologien dabei helfen, diese Ideen Wirklichkeit werden zu lassen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 50 Schülerinnen im Alter von 11 bis 13 Jahren beim Digital Girls Hackathon 2026 vom 10. bis 11. Juni. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von Urban Innovation Vienna (UIV) im Auftrag der DigitalCity.Wien und der Stadt Wien. Die inhaltliche  Umsetzung erfolgte gemeinsam mit dem TU Wien Informatics eduLAB unter Leitung von René Röpke und dem Forschungsbereich Formal Methods in Systems Engineering (forsyte) unter der Leitung von Laura Kovács. Die Veranstaltung fand auf Einladung von A1 in den Räumlichkeiten des A1 Campus im zweiten Wiener Gemeindebezirk statt. 

Mit Scratch zu eigenen Zukunftsideen

Im Mittelpunkt der zwei Tage stand die Frage, wie digitale Technologien das Leben in Wien künftig verbessern können. In kleinen Teams entwickelten die Teilnehmerinnen eigene Visionen für die Zukunft der Stadt Wien und setzten diese in kreativen Projekten um.

Dabei arbeiteten sie mit der blockbasierten Programmiersprache Scratch, die einen besonders einfachen und spielerischen Einstieg in die Welt des Programmierens ermöglicht. Auch ohne Vorkenntnisse konnten die Schülerinnen so in kürzester Zeit interaktive Anwendungen, Animationen und digitale Geschichten gestalten und dabei grundlegende Konzepte der Informatik praktisch erproben.

Im Vordergrund des Hackathons standen kreatives Problemlösen, gemeinsames Entwickeln von Ideen und der Austausch innerhalb der Teams. Die Teilnehmerinnen diskutierten Herausforderungen, entwickelten Lösungsansätze und lernten, wie innovative Projekte durch Zusammenarbeit entstehen. Fachliche Unterstützung erhielten sie während der beiden Tage durch Mentor:innen aus dem eduLAB und den Forscher:innen der Fakultät für Informatik der TU Wien. Die Dekanin der Fakultät für Informatik Gerti Kappel und die ehemalige Hedy-Lamarr-Preisträgerin Martina Lindorfer waren auch beim Hackathon dabei, um die Mädchen in ihrer Arbeit zu bestärken und einen unmittelbaren Einblick in die laufenden Hackathon-Tätigkeiten zu gewinnen.

Frühe Begegnungen mit Informatik schaffen – Mädchen in die Informatik

Der Digital Girls Hackathon verfolgt das Ziel, Mädchen frühzeitig positive Erfahrungen mit Informatik und digitalen Technologien zu ermöglichen. Der Hackathon ermöglicht den Mädchen einen niedrigschwelligen Zugang zu einem Fachgebiet, das die Gesellschaft zunehmend prägt, in dem Frauen jedoch häufig unterrepräsentiert sind. Um die wichtige Rolle von Frauen in der Informatik hervorzuheben, werden die Gewinnerteams im Rahmen der Hedy Lamarr Preis-Verleihung (Hedy Lamarr Preis – Digital City Wien), der Auszeichnung für herausragende Leistungen im Bereich der Informationstechnologie für Frauen der Stadt Wien, verkündet und geehrt. 

Die zahlreichen innovativen Ideen, die hohe Motivation der Teilnehmerinnen und die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten machten den Digital Girls Hackathon 2026 zu einem großen Erfolg. Die Fakultät für Informatik der TU Wien bedankt sich bei Urban Innovation Vienna, A1, der DigitalCity.Wien, der Stadt Wien sowie allen Mentor:innen und Unterstützer:innen für die gelungene Zusammenarbeit – und insbesondere bei den Schülerinnen, die mit ihren Ideen und ihrem Teamgeist nicht nur das Wien von morgen mitgestalten haben, sondern auch den Hackathon zu einem vollen Erfolg gemacht haben!

Unsere Fakultätsmitglieder im Einsatz

Der Hackathon wurde den Teams des TU Wien Informatics eduLAB und dem Forschungsbereich forsyte inhaltlich gestaltet und durchgeführt. Ein großer Erfolg dank der Beiträge und der Unterstützung von Klaus Nigsch, Florentina Gara, Felix Steinert, Jessica Einzinger, Sonja Klein, Selina Reinhard, Lukas Lehner, Jonas Bodingbauer, Eva Wagner, Lorenz Winkler, Robin Coutelier, Benjamin Deutsch, Merisa Mustajbasic, Gül Dikmen, Mathew Habdank-Wojewodzki, Patrick Mairhofer, Markus Stöger, Evelyn Widmann, Ivana Bocevska, Juliane Päßler, René Röpke und Laura Kovács.

Weitere Impressionen und Details auf unserer Event-Webseite.

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